© Karolina Kownacka

Konzert

„Träumen tu ich ungarisch …”

Sonntag, 09.10.2022 · 17 Uhr

Tafelhalle, Nürnberg


Zoltán Kodály             Duo für Violine und Violoncello Op. 7  
Györgi Ligeti               Sechs Bagatellen für Bläserquintett
Ernst von Dohnányi   Sextett C-Dur, op. 37 für Klarinette, Horn, Streichtrio und Klavier

Drei große ungarische Komponisten – drei musikalische Wege:
Zoltan Kodály verschrieb sich, wie sein Freund Béla Bartók, einem neuen, auf Volksmusik basierenden musikalischen Realismus – beide sammelten ungarische Volksmusik. Der Einfluss dieser Forschungen ist in der Musik Kodálys zu spüren, auch wenn er die ungarische Volksmusik mit der klassischen europäischen Musiktradition zu höchst farbigen Kompositionen verband.
György Ligeti hatte das Jahrhundert des Todes aus nächster Nähe miterlebt: die meisten seiner Angehörigen Opfer der Nazis, danach die stalinistische Herrschaft in seiner Heimat Ungarn. Dennoch gelang es ihm, strahlend leuchtende und geistreiche Musik zu schreiben.
Ernst von Dohnányi, Klaviervirtuose und Komponist, erhielt als Jugendlicher von Brahms entscheidende Anregungen, die sein Musikverständnis lebenslang beeinflussten. Auf ungarische Folklore griff Dohnányi eher selten zurück, in seinem Sextett leistet er sich im übermütigen Finale sogar einen Seitenblick auf die Musik seiner Nachkriegs-Wahlheimat USA.

Karten:
Abendkasse Normal 27 € /  Ermäßigt 22 €
Vorverkauf: Normal 24 € / Ermäßigt 19 €
Inhaber:innen der Klassik-Card erhalten ihre Tickets zum ermäßigten Preis.