© Tristan Vogt

Für Junge und Jung Gebliebene

Pu der Bär

Sonntag, 08.01.2023 · 16.30 Uhr

Tafelhalle, Nürnberg

Pu der Bär

Text Alan Alexander Milne
Musik  Erik Satie Sports et Divertissement u.a., arrangiert für Akkordeon und Violine von Stefan Hippe

Pu der Bär heißt die Hauptfigur des Kinderbuchs Winnie-the-Pooh des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne aus dem Jahr 1926. Milne entwickelte die Figur – einen Bären „von sehr geringem Verstand“ – inspiriert von einem Stoffbären seines Sohnes. Das Buch wurde ein großer Erfolg, bereits Anfang der 1930er Jahre war Pu der Bär international bekannt, wurde in viele Sprachen übersetzt. Die Markenrechte wurden 1961 an die Walt Disney Company verkauft, die von 1966 bis 1983 die Buchvorlage für 25-minütige Zeichentrickfilme bearbeitete. In den 1980er Jahren folgte die erfolgreiche Disney-Serie Neue Abenteuer mit Winnie Puuh. Drei weitere Adaptionen des Stoffs produzierte Disney ab 2000 in Spielfilmlänge für das Kino.
Im Mittelpunkt des Buches steht Pu der Bär – ein gutmütiger, etwas langsamer und vergesslicher Zeitgenosse –, der im Hundertsechzig-Morgen-Wald lebt, gern Honig nascht und kleine lustige Lieder singt. Sein bester Freund ist „Ferkel“, ein ängstliches, niedliches Schweinchen. Den Hundertsechzig-Morgen-Wald bevölkern außer ihm eine altkluge Eule, ein depressiver Esel, ein Kaninchen mit rauer Schale und weichem Kern, eine Kängurumutter und ihr Junges, und schließlich der kleine Junge „Christopher Robin“ – Milnes Sohn hieß Christopher Robin Milne.
Alles von Pu ist unwiderstehlich! „Dieser wunderbare Bär will sich nicht mit der Latte des IQ messen lassen und ist damit unsterblich geworden.“ (Süddeutsche Zeitung

Begleitet wird die Lesung von Musik Erik Saties. Bei Sports et divertissements (Sport und Vergnügen) handelt es sich um eine Sammlung von zwanzig kurzen Klavierstücken, die Satie Im Jahr 1914 zu einer Serie von Zeichnungen des Malers Charles Martin schrieb. Zu jeder Zeichnung erfand er eine kleine Geschichte in Versen. Die Stücke wurden zusammen mit den Bildern veröffentlicht. Stefan Hippe arrangierte sie für Akkordeon und Violine.

Violine Jessica Hartlieb
Akkordeon Stefan Hippe
Erzähler und Textauswahl Tristan Vogt

Karten:
Abendkasse Normal 30 € /  Ermäßigt 25 €
Vorverkauf: Normal 27 € / Ermäßigt 22 €
Inhaber:innen der Klassik-Card erhalten ihre Tickets zum ermäßigten Preis.

Vorschaubild © Wikimedia Commons