© Bernd Distler

Konzert

ACHT HÄNDE, REISENDE GÄNSE UND DER GOLDENE SCHNITT

Samstag, 29.04.2023 · 20 Uhr

Tafelhalle, Nürnberg

 

Maurice Ravel            Ma mere l’oye für zwei Klaviere und Schlagzeug und Erzähler
Claude Debussy         En blanc et noir für zwei Klaviere und Bildern von Francisco de Goya
Béla Bartok                Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug Sz.110

Text und Erzähler       Achim Conrad   
ensemble KONTRASTE                                

Acht Hände braucht es für dieses Konzert – von zwei Pianisten und zwei Schlagwerkern!
Ravels Suite Ma mère l´oye (Mutter Gans) mit ihren impressionistischen Klangfarben und Achim Conrads darüber fantasierendes neues Märchen erwecken die Poesie der Kindheit zum Leben.
Debussy schrieb sein Stück En blanc et noir angesichts der Kriegsgräuel des Ersten Weltkriegs. Caprices en blanc et noir sollte es erst heißen, in Anspielung auf die gesellschaftskritischen Radierungen „Los Caprichos“ von Francisco de Goya.
Die ungarisch-balkanische Volksmusik mit ihren vertrackten Rhythmen bot Bartok „den idealen Ausgangspunkt für eine musikalische Wiedergeburt“. Er definierte das Tonarten-System neu, verwendete modale Tonfolgen und den goldenen Schnitt für musikalische Parameter, machte das Klavier zum Schlaginstrument –  in seiner Sonate fügte er den zwei Klavieren noch das Schlagzeug hinzu. Bartók ganz lapidar: „Die Klavierspieler müssen freilich gut sein; und der Xylophonspieler muss halt seine Partie schön üben.“

Karten:
Abendkasse Normal 27 € /  Ermäßigt 22 €
Vorverkauf: Normal 24 € / Ermäßigt 19 €
Inhaber:innen der Klassik-Card erhalten ihre Tickets zum ermäßigten Preis.

Vorschaubild © Holger Pfeuffer