Dichtercafé

DON QUIJOTE

Sonntag, 05.03.2023 · 16.30 Uhr

Tafelhalle, Nürnberg

Dichtercafé mit Achim Conrad 

Text Miguel de Cervantes
Musik Richard Strauss / Franz Hasenöhrl Till Eulenspiegel einmal anders!  u.a.

Cervantes´ Held hält sich für einen stolzen Ritter, der vermeintlich ein kühnes Abenteuer nach dem nächsten bestehen muss – sein Kampf gegen Windmühlen wurde zum geflügelten Wort. Meist enden die Episoden wenig ruhmreich für den „Ritter von der traurigen Gestalt“. Ihm treu zur Seite: sein klappriges Pferd Rosinante und sein Diener Sancho Panza. Meist enden die Episoden wenig ruhmreich für den  „Ritter von der traurigen Gestalt“.
Cervantes Leben war nicht minder abenteuerlich: Er kam 1547 nahe Madrid zur Welt. Nach dem Theologiestudium nahm er als Soldat an Kriegszügen Spaniens teil, kämpfte in Seeschlachten, wurde von Seeräubern gefangengenommen und als Sklave nach Algerien verschleppt, bis er fünf Jahre später freigekauft wurde. Zurück in Spanien, versuchte er sich als Autor, ohne Erfolg – bis er den Don Quijote schrieb, den Roman vom „Ritter von der traurigen Gestalt“ und seinem Diener Sancho Panza.
Cervantes vordergründig phantasievolle und abenteuerreiche Geschichte ist unglaublich vielschichtig, prall von Anspielungen, sie beschäftigt bis heute die Literaturwissenschaft.
Achim Conrad, dem eK-Publikum bestens bekannt aus der letzten Produktion „Jäger und Gejagte“ und als Jaques-Brel-Interpret im Neujahrskonzert, übernimmt die Rolle des Geschichtenerzählers.

Till Eulenspiegel, auf ganz andere Weise als Don Quijote außerhalb des „Normalen“, erhielt von Richard Strauss unvergleichliche musikalische Gestalt. Der österreichische Komponist Hasenöhrl setzte 1954 noch eins drauf und bearbeitete Strauss’ Till Eulenspiegel als „Scherz für fünf Instrumente“ – musikalischer Spaß mal zwei! 

Textauswahl und Lesung  Achim Conrad
ensemble KONTRASTE

Karten:
Abendkasse Normal 24 € /  Ermäßigt 19 €
Vorverkauf: Normal 21 € / Ermäßigt 16 €
Inhaber:innen der Klassik-Card erhalten ihre Tickets zum ermäßigten Preis.

Vorschaubild Achim Conrad © Alexander Ourth