Konzert

Haikus, ein Sextett und viele Veränderungen

Samstag, 20.03.2021 · 20 Uhr

Tafelhalle, Nürnberg


Ludwig van Beethoven  Sextett Es-Dur op. 71
Hans Zender  Lo-Shu VI, fünf Haikus für Flöte und Violoncello
Hans Zender  33 Veränderungen über 33 Veränderungen

ensemble KONTRASTE
Leitung  Guido Johannes Rumstadt

„Die Zeiten klingen zusammen, nicht im Sinne einer Harmonie, sondern oft genug als Widerspruch“ – Worte eines bedeutenden Dirigenten und Komponisten, der 2019 starb: Hans Zender. Die Rezeption der Musik vergangener Epochen inspirierte ihn zu einem seiner Markenzeichen, der „komponierten Interpretation“. Hierzu gehören jene 33 Variationen, mit denen Beethoven einen Walzer Anton Diabellis unsterblich machte. Zender transferiert sie auf ein originelles Instrumentalensemble – Musik über Musik also.
Die eher spirituelle Seite Zenders kommt in den Werken zum Tragen, die bei seiner Auseinandersetzung mit fernöstlichen Kulturen entstanden, wie sein Lo-Shu VIfünf Haikus für Flöte und Violoncello, mit Momenten tiefer Ruhe.
Zum Auftakt aber der Beweis, dass Beethoven es auch „locker und leicht“ konnte: sein Bläsersextett, vom 26-jährigen Komponisten angeblich „in einer einzigen Nacht geschrieben“.

Vorschaubild Guido Johannes Rumstadt © Ludwig Olah

Karten
Normal: 28 € / Ermäßigt: 23 €
Vorverkauf: 24 € / Ermäßigt: 19 €