© Karolina Kownacka

Konzert

Benefizkonzert für die Ukraine

Mittwoch, 09.03.2022 · 20 Uhr

Tafelhalle, Nürnberg

in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg - Kulturreferat
Schirmherrschaft Frau Prof. Dr. Julia Lehner

Olivier Messiaen  Quatuor pour la fin du temps
Video  Christoph Brech
ensemble KONTRASTE

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner findet am 9. März 2022 in der Tafelhalle ein Benefiz-Konzert zugunsten der Ukraine-Hilfe statt. Das 2020 mit dem Großen Kulturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnete ensemble KONTRASTE führt das „Quartett für das Ende der Zeit“ des Komponisten Olivier Messiaen auf. Visualisiert wird das Konzert durch eine Live-Videoprojektion des Künstlers Christoph Brech.

In der Ukraine, in Europa, herrscht Krieg. Nürnbergs Partnerstadt Charkiw wird dieser Tage aus der Luft und vom Boden aus angegriffen. Hilfe und humanitäre Unterstützung für die Menschen vor Ort sind dringend geboten. Ich danke dem ensemble KONTRASTE, 2020 Großer Kulturpreisträger der Stadt Nürnberg, für die Initiative zu einem Benefiz-Konzert in der Tafelhalle. Gerne habe ich hierfür die Schirmherrschaft übernommen. Jeder Akt der Solidarität zählt in diesen Tagen und Stunden. Ich hoffe daher auf möglichst viele Besucherinnen und Besucher und eine große Spendenbereitschaft.“
Prof. Dr. Julia Lehner

Alle Einnahmen werden direkt weitergeleitet – Künstler treten ohne Honorar auf
Alle Einnahmen aus den Ticketerlösen sowie aus vor Ort möglichen Spenden werden an den Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg e. V. weitergeleitet. Die Musiker des ensemble Kontraste und der Videokünstler Christoph Brech treten ohne Honorar auf. Die Tafelhalle im KunstKulturQuartier der Stadt stellt Raum, Personal und Technik kostenlos. Damit wird es möglich, dass der gesamte Erlös der Veranstaltung direkt an den Partnerschaftsverein weitergeleitet wird, der derzeit ein umfangreiches humanitäres Hilfsangebot koordiniert.

Olivier Messiaen: Quartett für das Ende der Zeit
Musik und Bild ergänzen sich und verschmelzen zu etwas bewegend Neuem beim Quartett für das Ende der Zeit, in dessen Titel die Offenbarung des Johannes mit ihren Endzeitvisionen ebenso anklingt wie die beklemmende Entstehungssituation. Das Quartett entstand in einem Kriegsgefangenenlager bei Görlitz und wurde zusammen mit drei mitinhaftierten Musikern im Januar 1941 unter freiem Himmel aufgeführt, vor hunderten von Mitgefangenen. „Draußen: Nacht, Schnee, Elend, hier: ein Wunder“, schrieb der beteiligte Cellist. Mit der Sternenkonstellation jener schlesischen Uraufführungsnacht beginnen die Video-Projektionen des international renommierten Künstlers Christoph Brech und das Konzert des ensemble KONTRASTE.

Karten:
Abendkasse Normal 21 € /  Ermäßigt 16 €
Vorverkauf: Normal 25 € / Ermäßigt 20 €