Konzert

A bisserl was geht immer ...

Sonntag, 21.03.2021 · 20 Uhr Live-Stream

Tafelhalle, Nürnberg

 

Leider müssen wir das Konzert des ensemble KONTRASTE
"A bisserl was geht immer ..." (Live-Stream)
aufgrund der Erkrankung eines Musikers absagen.

Bereits gekaufte Tickets können zurück gegeben werden (kulturinfo@stadt.nuernberg.de).

Ludwig van Beethoven  Sextett Es-Dur op. 71
Toshio Hosokawa  Lied für Flöte und Klavier
Franz Schubert  Ouverture für Streichquintett D 8,
Variationssatz aus dem Forellen-Quintett D 667
Manfred Knaak  Stummfilm-Musik zu "Im Westen Nichts Neues" (Auschnitt)
Jean Francaix  Allegro vivace
aus dem Quartett für Englisch Horn und Streichtrio
Bohuslav Martinu  Tango und Charleston aus der Küchenrevue
Jacques Brel  Ne me quitte pas, Valse à mille temps 
(Arrangement Manfred Knaak)

Achim Conrad  Moderation und Gesang
ensemble KONTRASTE

„A bisserl was geht immer“ – dieser mittlerweile legendäre Spruch des Münchner Kriminalkommissars  Monaco Franze aus der gleichnamigen Fernsehserie ist das Motto für unser Livestream-Konzert. Der unkonventionelle Franze liebte das Abenteuer – wir auch. Der Monaco Franze ließ sich nicht an die Leine legen – wir auch nicht. Witzig, unterhaltsam, raffiniert, mit einer guten Portion Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit kommt Musik der wegen Corona entfallenen Konzerte zu Ihnen ins Haus.
Mit seinem Bläsersextett, vom 26-jährigen Komponisten angeblich „in einer einzigen Nacht geschrieben“, erbringt Beethoven den Beweis, dass er es auch „locker und leicht“ konnte.
Das Dichtercafé „Hymnen an die Nacht“ fiel als erstes Corona zum Opfer. Als Appetizer für die nächste Saison hören Sie daraus Toshio Hosokawas faszinierend-geheimnisvolles Lied für Flöte und Klavier und eine Kostprobe aus Novalis „Hymnen an die Nacht“.
Franz Schubert: Kaum ein anderer Komponist vermochte es, die Gefühlspalette von tiefster Trauer bis zu leichtester Heiterkeit so himmlisch in eine Partitur bannen. Zwei Kostproben: die orchestral anmutende Ouvertüre für Streichquintett in c-Moll des fünfzehnjährigen Schubert und der heitere Variationensatz aus dem Forellenquintett.
Auch der Stummfilm-Abend mit dem Klassiker Im Westen nichts Neues musste ausfallen. Manfred Knaak hat den Film neu vertont, eindringlich und dicht am Geschehen – ein Auszug daraus ist zu hören.
Im zweiten Programmteil geht es dann hin zur Eleganz, Leichtigkeit und Raffinesse der französischen Musik des zwanzigsten Jahrhunderts: Jean Francaix, dessen Musik vor Spielfreude nur so funkelt. Sein Prinzip: Musik muss Spaß machen.
Der 1. Satz aus dem Quartett für Englisch Horn und Streichtrio ist Lebensfreude pur.
Ebenso wie Tango und Charleston, Modetänze der zwanziger Jahre, aus Bohuslav Martinus witziger „Küchenrevue“ – der Komponist war zwar Tscheche, wirkte aber in Paris.
Und was wäre Frankreich ohne das Chanson? Undenkbar! Valse à mille temps und Ne me quitte pas des großen Jaques Brel erklingen in Bearbeitungen von Manfred Knaak – dem eK-Publikum bestens bekannt für viele anregende Musikerlebnisse.