Konzertübersicht
Ente, Tod und Tulpe (Premiere)
Komposition: Leo Dick
Videoprojektion: Christoph Oertli
nach einem Bilderbuch von Wolf Erlbruch,
eine Koproduktion mit dem Theater Pfütze
mit freundlicher Unterstützung von:
Wissenschaftsministerium Bayern, Kulturfonds Kultusministerium Bayern, Stadt Nürnberg- Förderung von Initiativgruppen, Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, Stiftung Persönlichkeit, Fonds darstellender Künste, Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichte
Aufführungsrechte: Verlag Antje Kunstmann GmbH, München
Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. »Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?« »Schön, dass du mich endlich bemerkst«, sagte der Tod. »Ich bin der Tod.« Die Ente erschrak. Das konnte man ihr nicht übel nehmen. »Und jetzt kommst du mich holen?« »Ich bin schon in deiner Nähe, so lange du lebst – nur für den Fall.« »Für den Fall?« fragte die Ente. »Na, falls dir etwas zustößt. Ein schlimmer Schnupfen, ein Unfall, man weiß nie.« …
Irgendwann stellt jedes Kind die Frage nach dem Tod. Ganz unbefangen. Alle Eltern wissen das und haben selten eine unbefangene Antwort parat. In Wolf Erlbruchs Ente, Tod und Tulpe ist der Tod ein leichtfüßiger Begleiter, schon immer da, man weiß nie – aber man weiß, dass in Wolf Erlbruchs Geschichten die großen Fragen einfache Antworten finden: für kleine Menschen und für große Menschen.
Und für diese wird auch zeitgenössische Tonsprache der Musik sinnlich erfahrbar. Der Schweizer Komponisten Leo Dick verknüpft das Entstehen der Klänge mit der Unmittelbarkeit des Theaters. Gemeinsam mit den poetischen Videoprojektionen des Schweizers Christoph Örtli übernimmt die Musik erzählende Aufgaben.
25.9.2011 - 20.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
01.10.2011 - 16.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
02.10.2011 - 11.00 / 15.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
04.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
05.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
06.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
08.10.2011 - 16.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
09.10.2011 - 11.00 / 15.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
11.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
12.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
13.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
15.10.2011 - 16.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
16.10.2011 - 11.00 / 15.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
18.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
19.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
20.10.2011 - 9.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
22.10.2011 - 16.00 / 19.30 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
23.10.2011 - 15.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
Weitere Termine im Februar / Juli 2012
Dem Andenken eines Engels
Alban Berg: Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“
Erich Wolfgang Korngold: Drei Lieder op. 22
Sopran: Heidi Elisabeth Meier
Violine: Annedore Oberborbeck,
Leitung: Kevin John Edusei
Das große Bindeglied zweier Jahrhunderte paßt nun in unsere Zeit besser denn je.
„Überall doppelte Böden hinter naiver Schönheit und Engelsphantomen. Sonnenfinsternis vor seinem inneren Auge. Mahler mußte sich wieder eine Maske überziehen, um das Leichte und Frohe überhaupt ertragen zu können. Seligkeit und Albtraum, am Ende ein scheues, entmaterialisiertes Lied, mit einem irritierenden Lächeln in der Stimme. Kein Trost? Alles Wahn? Danach nur noch leere Quinten der einsamen Harfe.“ Schrieb Wolfram Goertz neulich in der Zeit. Der charismatische Dirgent Kevin John Edusei wird die Fahrt ins Hell-Dunkel mit der ihm eigenen Intensität steuern und ob Heidi Elisabeth Meier in Trost oder Trauer endet, wird der Abend zeigen.
Beginnen wird Sie das Konzert mit eigens arrangierten Liedern von Erich Korngold, um dann der jungen KONTRASTE-Geigerin Annedore Oberbohrbeck das Feld zu überlassen. Für Alban Bergs letztes und so meisterliches Werk, das Violinkonzert “ Dem Andenken eines Engels“ - der Tochter von Walter Gropius und Alma Mahler gewidmet. Hier schließt sich der Kreis.
„Gedichte an die Nacht"
Musik: Claude Debussy, Sonate für Flöte, Viola und Harfe
Die Nacht - ein Hauptmotiv in Rilkes Schaffen - in der Vielfalt ihrer Bedeutungen ist Gegenstand und Adressat dieser Gedichte.
Lou Andrea-Salomé, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin, eine der faszinierendsten Frauen des vergangenen Jahrhunderts, war eine enge Freundin Rilkes. Ähnlich wie ihre Beziehung zu Nietzsche ist die Natur ihrer und Rilkes Verbindung bis heute Gegenstand der Spekulation...
Chorkonzert
Franz Liszt: Les Preludes
Chorkonzert
Kunst unter der Kuppel (Premiere)
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Kunst unter der Kuppel
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Kunst unter der Kuppel
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Neujahrskonzert
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester 1 C-Dur Hob. VIIb:1
Wilhelm Killmayer: Jazz-Suite
J.S. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert D-Dur BWV 1050
Leitung: Manuel Nawri
„Die Zauberflöte“ - Eine Prüfung
Die Erfolgsproduktion kehrt nach über 100 Aufführungen in ganz Europa, zuletzt war sie in Paris, Madrid und Lissabon zu erleben, zurück nach Nürnberg.
Zwei Puppenspieler, ausgerüstet mit historischen Pappkulissen und Hand-Kamera, ein Countertenor und acht Kammer-Musiker treffen sich zu einem festlichen Ritual: Zu den Klängen eines liebevoll delikaten Hausmusik-Abends entsteht in magischen Bildern die Geschichte von Mozarts "Zauberflöte".
Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen:
Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper.
Der Applaus frenetisch wie nach einem Popkonzert, die Stimmung ausgelassen wie im Kabarett, die Darbietung frech und kurzweilig – aber gegeben wurde eine Mozartoper.
(...) Eine witzigere Adaption des Opernstoffes hat man kaum erlebt.
Wiener Zeitung (Wiener Festwochen 2007)
„The Lodger“
Musik: Joby Talbot
Leitung: Christian Schumann
Der Mann mit der Kamera (1929)
Musik: Michel Nyman
Leitung: Frank Strobel
Vertov dokumentiert den Tagesablauf in einer großen sowjetischen Stadt, montiert aus Moskau, Kiew und Odessa. Er verzichtet auf narrative und inszenierend-gestaltende Elemente und setzt allein auf die Wirkung der Montage. Filme sollen nach Vertovs Überzeugung generell und ausnahmslos das Leben so zeigen, wie es ist; Inszenierung ist Verfälschung. "The Guardian" schreibt anlässlich der Uraufführung von Nymans Musik im Mai 2002: "Anstatt einer inhaltlichen Interpretation von Vertovs Szenen des Stadtlebens findet Nymans Musik einen tieferen Austausch mit der Filmästhetik. 'Der Mann mit der Kamera' feiert die Verbindung von Arbeitern und ihren Fabriken, ihrer Freizeit und dem öffentlichen Leben. Die mechanistische Härte der Musik entspricht als akustische Reflexion der von Schreibmaschinen, Straßenbahnen und der Montagelinien des Films. Die opulenteste Passage der Komposition ist jener Sequenz gewidmet, in der die Kamera selbst tanzt. So wie der Film in den Techniken des Filmemachens schwelgt, so feiert die Kraft und Gradlinigkeit von Nymans Musik ihre eigenen Anlagen."
Ente, Tod und Tulpe
Komposition: Leo Dick
Videoprojektion: Christoph Oertli
nach einem Bilderbuch von Wolf Erlbruch,
eine Koproduktion mit dem Theater Pfütze
mit freundlicher Unterstützung von:
Wissenschaftsministerium Bayern, Kulturfonds Kultusministerium Bayern, Stadt Nürnberg- Förderung von Initiativgruppen, Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, Stiftung Persönlichkeit, Fonds darstellender Künste, Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichte
Aufführungsrechte: Verlag Antje Kunstmann GmbH, München
Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. »Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?« »Schön, dass du mich endlich bemerkst«, sagte der Tod. »Ich bin der Tod.« Die Ente erschrak. Das konnte man ihr nicht übel nehmen. »Und jetzt kommst du mich holen?« »Ich bin schon in deiner Nähe, so lange du lebst – nur für den Fall.« »Für den Fall?« fragte die Ente. »Na, falls dir etwas zustößt. Ein schlimmer Schnupfen, ein Unfall, man weiß nie.« …
Irgendwann stellt jedes Kind die Frage nach dem Tod. Ganz unbefangen. Alle Eltern wissen das und haben selten eine unbefangene Antwort parat. In Wolf Erlbruchs Ente, Tod und Tulpe ist der Tod ein leichtfüßiger Begleiter, schon immer da, man weiß nie – aber man weiß, dass in Wolf Erlbruchs Geschichten die großen Fragen einfache Antworten finden: für kleine Menschen und für große Menschen.
Und für diese wird auch zeitgenössische Tonsprache der Musik sinnlich erfahrbar. Der Schweizer Komponisten Leo Dick verknüpft das Entstehen der Klänge mit der Unmittelbarkeit des Theaters. Gemeinsam mit den poetischen Videoprojektionen des Schweizers Christoph Örtli übernimmt die Musik erzählende Aufgaben.
02.02.2012 - 09.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
03.02.2012 - 09.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
04.02.2012 - 09.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
05.02.2012 - 16.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
Kunst unter der Kuppel
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Kunst unter der Kuppel
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Kunst unter der Kuppel
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Ente, Tod und Tulpe
Komposition: Leo Dick
Videoprojektion: Christoph Oertli
nach einem Bilderbuch von Wolf Erlbruch,
eine Koproduktion mit dem Theater Pfütze
mit freundlicher Unterstützung von:
Wissenschaftsministerium Bayern, Kulturfonds Kultusministerium Bayern, Stadt Nürnberg- Förderung von Initiativgruppen, Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, Stiftung Persönlichkeit, Fonds darstellender Künste, Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichte
Aufführungsrechte: Verlag Antje Kunstmann GmbH, München
Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. »Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?« »Schön, dass du mich endlich bemerkst«, sagte der Tod. »Ich bin der Tod.« Die Ente erschrak. Das konnte man ihr nicht übel nehmen. »Und jetzt kommst du mich holen?« »Ich bin schon in deiner Nähe, so lange du lebst – nur für den Fall.« »Für den Fall?« fragte die Ente. »Na, falls dir etwas zustößt. Ein schlimmer Schnupfen, ein Unfall, man weiß nie.« …
Irgendwann stellt jedes Kind die Frage nach dem Tod. Ganz unbefangen. Alle Eltern wissen das und haben selten eine unbefangene Antwort parat. In Wolf Erlbruchs Ente, Tod und Tulpe ist der Tod ein leichtfüßiger Begleiter, schon immer da, man weiß nie – aber man weiß, dass in Wolf Erlbruchs Geschichten die großen Fragen einfache Antworten finden: für kleine Menschen und für große Menschen.
Und für diese wird auch zeitgenössische Tonsprache der Musik sinnlich erfahrbar. Der Schweizer Komponisten Leo Dick verknüpft das Entstehen der Klänge mit der Unmittelbarkeit des Theaters. Gemeinsam mit den poetischen Videoprojektionen des Schweizers Christoph Örtli übernimmt die Musik erzählende Aufgaben.
16.02.2012 - 09.00 / 11.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
18.02.2012 - 16.00 / 19.30 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
19.02.2012 - 15.00 Uhr - Nürnberg, Theater Pfütze
„Die Zauberflöte“ - Eine Prüfung
Die Erfolgsproduktion kehrt nach über 100 Aufführungen in ganz Europa, zuletzt war sie in Paris, Madrid und Lissabon zu erleben, zurück nach Nürnberg.
Zwei Puppenspieler, ausgerüstet mit historischen Pappkulissen und Hand-Kamera, ein Countertenor und acht Kammer-Musiker treffen sich zu einem festlichen Ritual: Zu den Klängen eines liebevoll delikaten Hausmusik-Abends entsteht in magischen Bildern die Geschichte von Mozarts "Zauberflöte".
Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen:
Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper.
Der Applaus frenetisch wie nach einem Popkonzert, die Stimmung ausgelassen wie im Kabarett, die Darbietung frech und kurzweilig – aber gegeben wurde eine Mozartoper.
(...) Eine witzigere Adaption des Opernstoffes hat man kaum erlebt.
Wiener Zeitung (Wiener Festwochen 2007)
„Die Zauberflöte“ - Eine Prüfung
Die Erfolgsproduktion kehrt nach über 100 Aufführungen in ganz Europa, zuletzt war sie in Paris, Madrid und Lissabon zu erleben, zurück nach Nürnberg.
Zwei Puppenspieler, ausgerüstet mit historischen Pappkulissen und Hand-Kamera, ein Countertenor und acht Kammer-Musiker treffen sich zu einem festlichen Ritual: Zu den Klängen eines liebevoll delikaten Hausmusik-Abends entsteht in magischen Bildern die Geschichte von Mozarts "Zauberflöte".
Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen:
Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper.
Der Applaus frenetisch wie nach einem Popkonzert, die Stimmung ausgelassen wie im Kabarett, die Darbietung frech und kurzweilig – aber gegeben wurde eine Mozartoper.
(...) Eine witzigere Adaption des Opernstoffes hat man kaum erlebt.
Wiener Zeitung (Wiener Festwochen 2007)
Astors Erben
Der Klarinettist Norbert Nagel, der Bandoneonist Lothar Hensel und das Ensemble Kontraste gehen im dritten PASSAGEN-Konzert auf die Suche nach den Wurzeln des Tango Nuevo in Paris und bringen unbekannte Werke des jungen Komponisten zu Gehör. Mit dem Tango Nuevo beeindruckte Piazzolla Generationen argentinischer, aber auch europäischer Tangomusiker. "Astors Erben" - das sind Lothar Hensel, Gustavo Mozzi und Rudolfo Mederos, ihre Musik erzählt die abenteuerliche Reise des Tangos von der Gossenmusik zur Weltmusik.
Der starke Wanja (UA)
Für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren
Text: Horst Hawemann
Inszenierung: Annette Gleichmann
www.stadttheaterfuerth.de
Der starke Wanja
Für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren
Text: Horst Hawemann
Inszenierung: Annette Gleichmann
www.stadttheaterfuerth.de
Tanzstunden für Erwachsene und Fortgeschrittene
Musik: Antonin Dvorak, Klavierquartett Nr.1 D-Dur op.23
"Als ich in die Schule kam, trug der Herr Schuldirektor Schwarz. Er eröffnete uns, dass unser Bürgermeister nachts in Prag gestorben war ... Der Herr Schuldirektor erklärte uns, dass heute ein Tag der Trauer sei, und damit wir alle auch schön trauern könnten, falle der Unterricht aus ... Ich schöntrauerte."
In der tschechischen Provinz der der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts spielt „Schöntrauer“. Ein kleines Welttheater voller liebenswerter und skurriler Menschen hat Bohumil Hrabal entworfen und damit ein Stück Weltliteratur geschaffen. „Hrabals Helden sind auf Erlebnisse versessene Menschen, deren Köpfe vor tollen Träumereien glühen. Jeder für sich ist der Souverän einer Welt, die sich – durch das Diamantauge der Imagination gesehen – in ein irdisches und zutiefst menschliches Paradies verwandelt hat.“ (Die Zeit)
Wie geschaffen für Thomas Witte, stets gern gesehener Gast beim eK. Er geht damit in seine dritte Dichtercafesaison.
Der starke Wanja
Für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren
Text: Horst Hawemann
Inszenierung: Annette Gleichmann
www.stadttheaterfuerth.de
Der starke Wanja
Für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren
Text: Horst Hawemann
Inszenierung: Annette Gleichmann
www.stadttheaterfuerth.de
Der starke Wanja
Für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren
Text: Horst Hawemann
Inszenierung: Annette Gleichmann
www.stadttheaterfuerth.de
Der starke Wanja
Für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren
Text: Horst Hawemann
Inszenierung: Annette Gleichmann
www.stadttheaterfuerth.de
Der starke Wanja
Für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren
Text: Horst Hawemann
Inszenierung: Annette Gleichmann
www.stadttheaterfuerth.de
„Die Zauberflöte“ - Eine Prüfung
Die Erfolgsproduktion kehrt nach über 100 Aufführungen in ganz Europa, zuletzt war sie in Paris, Madrid und Lissabon zu erleben, zurück nach Nürnberg.
Zwei Puppenspieler, ausgerüstet mit historischen Pappkulissen und Hand-Kamera, ein Countertenor und acht Kammer-Musiker treffen sich zu einem festlichen Ritual: Zu den Klängen eines liebevoll delikaten Hausmusik-Abends entsteht in magischen Bildern die Geschichte von Mozarts "Zauberflöte".
Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen:
Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper.
Der Applaus frenetisch wie nach einem Popkonzert, die Stimmung ausgelassen wie im Kabarett, die Darbietung frech und kurzweilig – aber gegeben wurde eine Mozartoper.
(...) Eine witzigere Adaption des Opernstoffes hat man kaum erlebt.
Wiener Zeitung (Wiener Festwochen 2007)
Franz Schubert - Töne und Schweigen
Toshio Hosokawa: Lied für Flöte und Klavier
In die Tiefe der Zeit für Akkordeon und Violoncello
Franz Ignaz Biber: Sonate für Violine und basso continuo
Beethoven – Die 32 Klaviersonaten
mit Arne Torger und C. Bernd Sucher an acht Abenden
Sonate As-Dur op.26
Sonate F-Dur op.54
f-moll op.57 ”Appassionata
Leidenschaft: C. Bernd Sucher
Der Zyklus aller Klaviersonaten von Beethoven mit Arne Torger. Begleitet wird er von C. Bernd Sucher, dem langjährigen Theaterkritiker der SZ, der mit seiner unterhaltsam – klugen LeseReihe „Suchers Leidenschaften“ europaweit erfolgreich ist.
An Beethoven kommt man so oder so ungestraft nicht vorbei, - das wussten Generationen von Komponisten und Interpreten vor uns. Sie studierten die Kunst der thematischen Arbeit und die Klarheit der Notation. Meine eigenen Erfahrungen beruhen auf einer lebenslangen Beschäftigung mit den Sonaten hauptsächlich aus der Perspektive des Textes und deren pianistischer Umsetzung, wobei diese Arbeit wesentlich durch eine 35 - jährige pädagogische Tätigkeit beeinflusst wurde.
Der Weg von der Linearität der Zeit und der Dualität der Themen zu einem kreisenden Zeitempfinden, wobei alles mit allem verbunden ist, gehört zu den beglückenden Möglichkeiten einer zyklischen Aufführung. Für mich war von Bülows geflügeltes Wort vom „Neuen Testament“ des Interpreten von Anfang an richtungsweisend.
Diese Herausforderung begreife ich nicht zuletzt als ein philosophisches Problem, zu dessen Lösung die technischen Mittel der Realisierung in ihrer eigenen Überwindung zu suchen sind. Der Interpret übernähme so nicht nur die Rolle eines Vermittlers oder Erzählers, sondern würde zum Türöffner, der das Werk aufschließt, damit sich dieses dem Hörer erschließt. Es wäre vermessen anzunehmen, dass dies immer gelänge, aber zur Utopie gehören Annäherung und Versuch – und das will ich wagen.
Arne Torger
Arne Torger, geboren 1946 in Schweden, studierte bei Hans Leygraf in Stockholm und Hannover, wo er bereits im Konzertexamen mit Beethovens „Hammerklaviersonate“ Aufsehen erregte. Nach einem kurzen Einstieg an der Musikhochschule Stockholm begann er eine sehr erfolgreiche Lehrtätigkeit mit den Stationen Darmstadt, Hannover und vor allem Würzburg, die er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zum Abschluss brachte. Seine reichen Erfahrungen gibt er auch in Klavier- und Kammermusikkursen weiter und er ist ein gefragter Juror bei Wettebwerben im In- und Ausland.
Sein künstlerisches Wirken umfasst Soloabende und Konzerte mit Orchester (u.a. mit Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Sixten Ehrling) in Deutschland, Skandinavien und Japan sowie unzählige kammermusikalische Auftritte in unterschiedlichsten Besetzungen. Gewürdigt wurden besonders die Ersteinspielung aller Klaviertrios von Franz Berwald, aber auch die Aufnahme von Beethovens letzter Sonate op.111. Somit stellt die Aufführung aller Klaviersonaten die Zusammenfassung einer lebenslangen Beschäftigung mit Beethovens Werk dar.
C. Bernd Sucher Prof.
Dr. C. Bernd Sucher wurde in Bitterfeld geboren.
Er studierte in Hamburg und München Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik und promovierte über Martin Luther und die Juden.
Von 1980 bis 2003 war er verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater bei der »Süddeutschen Zeitung«.
Er unterrichtet an der Deutschen Journalistenschule und an der Universität München (Institut für Theaterwissenschaft).
Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film und leitet an der Bayerischen Theaterakademie den Postgraduate-Studiengang „Theater-, Fernseh-, Filmkritik“. Außerdem ist er Mitarbeiter der Zeitung »Theater heute« und Mitglied verschiedener Jurys. Darüber hinaus arbeitet er als Buch- und Filmautor und hat 2008 für die ARTE-Reihe 'Europas Erbe - DIE GROSSEN DRAMATIKER' Filme über Henrik Ibsen und Samuel Beckett gemacht und die Reihe wissenschaftlich begleitet.
2010 moderierte er für ARTE einen ganzen Tag eine Zusammenfassung über THEATER – FESTIVAL AVIGNON 2010.
Mit seiner Lesereihe »Suchers Leidenschaften« ist er gemeinsam mit prominenten Theaterkünstlern als Vortragskünstler in München und zahlreichen Städten Europas überaus erfolgreich und ab April 11 auch im Bayerischen Fernsehen.
Beethoven – Die 32 Klaviersonaten
mit Arne Torger und C. Bernd Sucher an acht Abenden
Sonate D-Dur op.10/3
Sonate cis-Moll op. 27/2
Sonate Es-Dur op.27/1 ”Mondschein”
Leidenschaft: C. Bernd Sucher
Der Zyklus aller Klaviersonaten von Beethoven mit Arne Torger. Begleitet wird er von C. Bernd Sucher, dem langjährigen Theaterkritiker der SZ, der mit seiner unterhaltsam – klugen LeseReihe „Suchers Leidenschaften“ europaweit erfolgreich ist.
An Beethoven kommt man so oder so ungestraft nicht vorbei, - das wussten Generationen von Komponisten und Interpreten vor uns. Sie studierten die Kunst der thematischen Arbeit und die Klarheit der Notation. Meine eigenen Erfahrungen beruhen auf einer lebenslangen Beschäftigung mit den Sonaten hauptsächlich aus der Perspektive des Textes und deren pianistischer Umsetzung, wobei diese Arbeit wesentlich durch eine 35 - jährige pädagogische Tätigkeit beeinflusst wurde.
Der Weg von der Linearität der Zeit und der Dualität der Themen zu einem kreisenden Zeitempfinden, wobei alles mit allem verbunden ist, gehört zu den beglückenden Möglichkeiten einer zyklischen Aufführung. Für mich war von Bülows geflügeltes Wort vom „Neuen Testament“ des Interpreten von Anfang an richtungsweisend.
Diese Herausforderung begreife ich nicht zuletzt als ein philosophisches Problem, zu dessen Lösung die technischen Mittel der Realisierung in ihrer eigenen Überwindung zu suchen sind. Der Interpret übernähme so nicht nur die Rolle eines Vermittlers oder Erzählers, sondern würde zum Türöffner, der das Werk aufschließt, damit sich dieses dem Hörer erschließt. Es wäre vermessen anzunehmen, dass dies immer gelänge, aber zur Utopie gehören Annäherung und Versuch – und das will ich wagen.
Arne Torger
Arne Torger, geboren 1946 in Schweden, studierte bei Hans Leygraf in Stockholm und Hannover, wo er bereits im Konzertexamen mit Beethovens „Hammerklaviersonate“ Aufsehen erregte. Nach einem kurzen Einstieg an der Musikhochschule Stockholm begann er eine sehr erfolgreiche Lehrtätigkeit mit den Stationen Darmstadt, Hannover und vor allem Würzburg, die er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zum Abschluss brachte. Seine reichen Erfahrungen gibt er auch in Klavier- und Kammermusikkursen weiter und er ist ein gefragter Juror bei Wettebwerben im In- und Ausland.
Sein künstlerisches Wirken umfasst Soloabende und Konzerte mit Orchester (u.a. mit Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Sixten Ehrling) in Deutschland, Skandinavien und Japan sowie unzählige kammermusikalische Auftritte in unterschiedlichsten Besetzungen. Gewürdigt wurden besonders die Ersteinspielung aller Klaviertrios von Franz Berwald, aber auch die Aufnahme von Beethovens letzter Sonate op.111. Somit stellt die Aufführung aller Klaviersonaten die Zusammenfassung einer lebenslangen Beschäftigung mit Beethovens Werk dar.
C. Bernd Sucher Prof.
Dr. C. Bernd Sucher wurde in Bitterfeld geboren.
Er studierte in Hamburg und München Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik und promovierte über Martin Luther und die Juden.
Von 1980 bis 2003 war er verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater bei der »Süddeutschen Zeitung«.
Er unterrichtet an der Deutschen Journalistenschule und an der Universität München (Institut für Theaterwissenschaft).
Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film und leitet an der Bayerischen Theaterakademie den Postgraduate-Studiengang „Theater-, Fernseh-, Filmkritik“. Außerdem ist er Mitarbeiter der Zeitung »Theater heute« und Mitglied verschiedener Jurys. Darüber hinaus arbeitet er als Buch- und Filmautor und hat 2008 für die ARTE-Reihe 'Europas Erbe - DIE GROSSEN DRAMATIKER' Filme über Henrik Ibsen und Samuel Beckett gemacht und die Reihe wissenschaftlich begleitet.
2010 moderierte er für ARTE einen ganzen Tag eine Zusammenfassung über THEATER – FESTIVAL AVIGNON 2010.
Mit seiner Lesereihe »Suchers Leidenschaften« ist er gemeinsam mit prominenten Theaterkünstlern als Vortragskünstler in München und zahlreichen Städten Europas überaus erfolgreich und ab April 11 auch im Bayerischen Fernsehen.
„Die Zauberflöte“ - Eine Prüfung
Die Erfolgsproduktion kehrt nach über 100 Aufführungen in ganz Europa, zuletzt war sie in Paris, Madrid und Lissabon zu erleben, zurück nach Nürnberg.
Zwei Puppenspieler, ausgerüstet mit historischen Pappkulissen und Hand-Kamera, ein Countertenor und acht Kammer-Musiker treffen sich zu einem festlichen Ritual: Zu den Klängen eines liebevoll delikaten Hausmusik-Abends entsteht in magischen Bildern die Geschichte von Mozarts "Zauberflöte".
Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen:
Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper.
Der Applaus frenetisch wie nach einem Popkonzert, die Stimmung ausgelassen wie im Kabarett, die Darbietung frech und kurzweilig – aber gegeben wurde eine Mozartoper.
(...) Eine witzigere Adaption des Opernstoffes hat man kaum erlebt.
Wiener Zeitung (Wiener Festwochen 2007)
"Im Westen nichts Neues" (1930)
Musik: Manfred Knaak (UA 2011)
Leitung: Frank Strobel
Dichtercafé zum Muttertag mit Christoph Well
Beethoven – Die 32 Klaviersonaten
mit Arne Torger und C. Bernd Sucher an acht Abenden
Sonate D-Dur op.28
Sonate G-Dur op.79
Sonate Es-Dur op.81a
Sonate G-Dur op.49/1 ”Les Adieux”
Leidenschaft: C. Bernd Sucher
Der Zyklus aller Klaviersonaten von Beethoven mit Arne Torger. Begleitet wird er von C. Bernd Sucher, dem langjährigen Theaterkritiker der SZ, der mit seiner unterhaltsam – klugen LeseReihe „Suchers Leidenschaften“ europaweit erfolgreich ist.
An Beethoven kommt man so oder so ungestraft nicht vorbei, - das wussten Generationen von Komponisten und Interpreten vor uns. Sie studierten die Kunst der thematischen Arbeit und die Klarheit der Notation. Meine eigenen Erfahrungen beruhen auf einer lebenslangen Beschäftigung mit den Sonaten hauptsächlich aus der Perspektive des Textes und deren pianistischer Umsetzung, wobei diese Arbeit wesentlich durch eine 35 - jährige pädagogische Tätigkeit beeinflusst wurde.
Der Weg von der Linearität der Zeit und der Dualität der Themen zu einem kreisenden Zeitempfinden, wobei alles mit allem verbunden ist, gehört zu den beglückenden Möglichkeiten einer zyklischen Aufführung. Für mich war von Bülows geflügeltes Wort vom „Neuen Testament“ des Interpreten von Anfang an richtungsweisend.
Diese Herausforderung begreife ich nicht zuletzt als ein philosophisches Problem, zu dessen Lösung die technischen Mittel der Realisierung in ihrer eigenen Überwindung zu suchen sind. Der Interpret übernähme so nicht nur die Rolle eines Vermittlers oder Erzählers, sondern würde zum Türöffner, der das Werk aufschließt, damit sich dieses dem Hörer erschließt. Es wäre vermessen anzunehmen, dass dies immer gelänge, aber zur Utopie gehören Annäherung und Versuch – und das will ich wagen.
Arne Torger
Arne Torger, geboren 1946 in Schweden, studierte bei Hans Leygraf in Stockholm und Hannover, wo er bereits im Konzertexamen mit Beethovens „Hammerklaviersonate“ Aufsehen erregte. Nach einem kurzen Einstieg an der Musikhochschule Stockholm begann er eine sehr erfolgreiche Lehrtätigkeit mit den Stationen Darmstadt, Hannover und vor allem Würzburg, die er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zum Abschluss brachte. Seine reichen Erfahrungen gibt er auch in Klavier- und Kammermusikkursen weiter und er ist ein gefragter Juror bei Wettebwerben im In- und Ausland.
Sein künstlerisches Wirken umfasst Soloabende und Konzerte mit Orchester (u.a. mit Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Sixten Ehrling) in Deutschland, Skandinavien und Japan sowie unzählige kammermusikalische Auftritte in unterschiedlichsten Besetzungen. Gewürdigt wurden besonders die Ersteinspielung aller Klaviertrios von Franz Berwald, aber auch die Aufnahme von Beethovens letzter Sonate op.111. Somit stellt die Aufführung aller Klaviersonaten die Zusammenfassung einer lebenslangen Beschäftigung mit Beethovens Werk dar.
C. Bernd Sucher Prof.
Dr. C. Bernd Sucher wurde in Bitterfeld geboren.
Er studierte in Hamburg und München Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik und promovierte über Martin Luther und die Juden.
Von 1980 bis 2003 war er verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater bei der »Süddeutschen Zeitung«.
Er unterrichtet an der Deutschen Journalistenschule und an der Universität München (Institut für Theaterwissenschaft).
Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film und leitet an der Bayerischen Theaterakademie den Postgraduate-Studiengang „Theater-, Fernseh-, Filmkritik“. Außerdem ist er Mitarbeiter der Zeitung »Theater heute« und Mitglied verschiedener Jurys. Darüber hinaus arbeitet er als Buch- und Filmautor und hat 2008 für die ARTE-Reihe 'Europas Erbe - DIE GROSSEN DRAMATIKER' Filme über Henrik Ibsen und Samuel Beckett gemacht und die Reihe wissenschaftlich begleitet.
2010 moderierte er für ARTE einen ganzen Tag eine Zusammenfassung über THEATER – FESTIVAL AVIGNON 2010.
Mit seiner Lesereihe »Suchers Leidenschaften« ist er gemeinsam mit prominenten Theaterkünstlern als Vortragskünstler in München und zahlreichen Städten Europas überaus erfolgreich und ab April 11 auch im Bayerischen Fernsehen.
Kunst unter der Kuppel
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Kunst unter der Kuppel
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Kunst unter der Kuppel
Zum Ende der Zeit - pour la fin du temps
Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.
Während meiner Gefangenschaft löste der Nahrungsmangel bei mir farbige Träume aus, hat mich hingedrängt zu diesen jähen Sternen, diesen blau-orangenen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesem Wirbel von Tönen und Farben... (Olivier Messiaen)
Christoph Brech
Christoph Brechs Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen wie etwa der Sammlung Zeitgenös- sischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Kunstsammlungen in Dresden oder des Museums für neue Kunst in Karlsruhe. Seine Videos werden in Museen in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Taiwan gezeigt.
Seit 15 Jahren arbeitet Brech immer wieder mit Musikern und Komponisten zusammen. So hat er mit den Sängern Christoph Pregardien und Andreas Scholl, mit den Dirigenten Mariss Jansons und Christoph Poppen, mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ebène,
Olivier Messiaens Quartett Zum Ende der Zeit für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier dauert etwa fünfzig Minuten. Es entstand im Winter 1940 -1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager bei Görlitz (Schlesien) und wurde dort am 15. Januar 1941 vor etwa 2000 Gefangenen unter freiem Himmel uraufgeführt.
In der Kuppel des Planetariums wird bereits beim Einlass der Konzertbesucher und auch noch zu Beginn des Quartettes das Sternbild jener schlesischen Uraufführungsnacht zu sehen sein. Gegen Ende der Auf- führung erscheint die aktuelle Nürnberger Sternenkonstellation des Aufführungsabends.
So entsteht ein Rahmen, der einerseits Bezug nimmt zu einem historischen Ort an einem historischen Datum, andererseits jedoch diesen Bezug von Raum und Zeit in der Gegenüberstellung zur Gegenwart wieder aufhebt.
In diesem Rahmen entwickeln sich entsprechend den acht Sätzen des Quartetts acht Bilderfolgen.
Messiaen entlehnte die Mehrzahl der Motive seines auf der Johannesoffenbarung basierenden Werkes aus Phänomenen der Natur. In Analogie hierzu haben in ähnlicher Weise auch die Motive der in die Kuppel des Planetariums projizierten Videosequenzen ihren Ursprung in der Natur.
Musik und Bild komplementieren sich und verschmelzen zu etwas Neuem.
So ist z. B. im dritten Satz des Quartetts „Abime des oiseaux“ der Blick der Kamera von unten in Baumkro- nen gerichtet; der Wind spielt mit den Blättern, die Kronen bewegen sich langsam zueinander und wieder auseinander. Zur Vogelstimme (Klarinettensolo) also der Blick auf die Bäume, dem Ort, an dem sich der Vogel befindet. Die Blickrichtung des Betrachters in die Kuppel des Planetariums entspricht an dieser Stelle dem Kamerablick. Der Blick in das Gewölbe, in das Dach der Natur, aus Ästen und Blattwerk, und darüber der helle Himmel, das Gegenlicht.
Im fünften Satz „Louange à lŽEternité de Jésus“ wird nach dem „Intermède“ das Motiv der Baumkronen noch einmal aufgenommen, diesmal aber sich langsam um seinen Mittelpunkt (der dem Mittelpunkt der Kuppel des Planetariums entspricht, gedreht. Der Besucher wird in das Bild hineingesogen, das Planetari- um fängt an zu schweben - zu den schwebenden Klängen Messiaens.
Christoph Brech, im März 2011
Ente, Tod und Tulpe
Komposition: Leo Dick
Videoprojektion: Christoph Oertli
nach einem Bilderbuch von Wolf Erlbruch,
eine Koproduktion mit dem Theater Pfütze
mit freundlicher Unterstützung von:
Wissenschaftsministerium Bayern, Kulturfonds Kultusministerium Bayern, Stadt Nürnberg- Förderung von Initiativgruppen, Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, Stiftung Persönlichkeit, Fonds darstellender Künste, Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichte
Aufführungsrechte: Verlag Antje Kunstmann GmbH, München
Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. »Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?« »Schön, dass du mich endlich bemerkst«, sagte der Tod. »Ich bin der Tod.« Die Ente erschrak. Das konnte man ihr nicht übel nehmen. »Und jetzt kommst du mich holen?« »Ich bin schon in deiner Nähe, so lange du lebst – nur für den Fall.« »Für den Fall?« fragte die Ente. »Na, falls dir etwas zustößt. Ein schlimmer Schnupfen, ein Unfall, man weiß nie.« …
Irgendwann stellt jedes Kind die Frage nach dem Tod. Ganz unbefangen. Alle Eltern wissen das und haben selten eine unbefangene Antwort parat. In Wolf Erlbruchs Ente, Tod und Tulpe ist der Tod ein leichtfüßiger Begleiter, schon immer da, man weiß nie – aber man weiß, dass in Wolf Erlbruchs Geschichten die großen Fragen einfache Antworten finden: für kleine Menschen und für große Menschen.
Und für diese wird auch zeitgenössische Tonsprache der Musik sinnlich erfahrbar. Der Schweizer Komponisten Leo Dick verknüpft das Entstehen der Klänge mit der Unmittelbarkeit des Theaters. Gemeinsam mit den poetischen Videoprojektionen des Schweizers Christoph Örtli übernimmt die Musik erzählende Aufgaben.
11.07.2012 - 09.00 / 11.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
12.07.2012 - 09.00 / 11.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
14.07.2012 - 16.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
15.07.2012 - 11.00 / 15.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
17.07.2012 - 09.00 / 11.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
18.07.2012 - 09.00 / 11.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
19.07.2012 - 09.00 / 11.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
21.07.2012 - 16.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
22.07.2012 - 11.00 / 15.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
24.07.2012 - 09.00 / 11.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
25.07.2012 - 09.00 / 11.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
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28.07.2012 - 16.00 - Nürnberg, Theater Pfütze
29.07.2012 - 11.00 / 15.00 - Nürnberg, Theater Pfütze

