Konzertübersicht

21.10.2011:

Dem Andenken eines Engels

20.00 Uhr – Tafelhalle Nürnberg
 
Gustav Mahler: Symphonie Nr.4 G-Dur
Alban Berg: Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“
Erich Wolfgang Korngold: Drei Lieder op. 22

Sopran: Heidi Elisabeth Meier
Violine: Annedore Oberborbeck,
Leitung: Kevin John Edusei
 
Bearbeitungen für Kammerensemble
Zum 100. Todestag ist Gustav Mahler einschließlich Kinoglück in aller Munde. Endlich!
Das große Bindeglied zweier Jahrhunderte paßt nun in unsere Zeit besser denn je.
„Überall doppelte Böden hinter naiver Schönheit und Engelsphantomen. Sonnenfinsternis vor seinem inneren Auge. Mahler mußte sich wieder eine Maske überziehen, um das Leichte und Frohe überhaupt ertragen zu können. Seligkeit und Albtraum, am Ende ein scheues, entmaterialisiertes Lied, mit einem irritierenden Lächeln in der Stimme. Kein Trost? Alles Wahn? Danach nur noch leere Quinten der einsamen Harfe.“ Schrieb Wolfram Goertz neulich in der Zeit. Der charismatische Dirgent Kevin John Edusei wird die Fahrt ins Hell-Dunkel mit der ihm eigenen Intensität steuern und ob Heidi Elisabeth Meier in Trost oder Trauer endet, wird der Abend zeigen.

Beginnen wird Sie das Konzert mit eigens arrangierten Liedern von Erich Korngold, um dann der jungen KONTRASTE-Geigerin Annedore Oberbohrbeck das Feld zu überlassen. Für Alban Bergs letztes und so meisterliches Werk, das Violinkonzert “ Dem Andenken eines Engels“ - der Tochter von Walter Gropius und Alma Mahler gewidmet. Hier schließt sich der Kreis.
06.11.2011:

„Gedichte an die Nacht"

17.00 Uhr – Tafelhalle Nürnberg Theatercafé
 
Dichtercafé mit Adeline Schebesch
 
Gedichte und Texte: Rainer Maria Rilke und Lou Salomé
Musik: Claude Debussy, Sonate für Flöte, Viola und Harfe
So um 1914 - das genaue Datum ist verloren - schenkt Rainer Maria Rilke(1875-1926) seinem engen Freund und Vertrauten Rudolf Kastner, ein kleines, handschriftliches Lederbändchen, “Gedichte an die Nacht “ .

Die Nacht - ein Hauptmotiv in Rilkes Schaffen - in der Vielfalt ihrer Bedeutungen ist Gegenstand und Adressat dieser Gedichte.

Lou Andrea-Salomé, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin, eine der faszinierendsten Frauen des vergangenen Jahrhunderts, war eine enge Freundin Rilkes. Ähnlich wie ihre Beziehung zu Nietzsche ist die Natur ihrer und Rilkes Verbindung bis heute Gegenstand der Spekulation...
01.01.2012:

Neujahrskonzert

17.00 Uhr – Tafelhalle Nürnberg
 
Michael Torke: Adjustable Wrench
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester 1 C-Dur Hob. VIIb:1
Wilhelm Killmayer: Jazz-Suite
J.S. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert D-Dur BWV 1050
 
Violoncello: Cornelius Bönsch
Leitung: Manuel Nawri
Das Neujahrskonzert des eK in der Tafelhalle ist einer der Renner der Nürnberger Konzertsaison. In diesem Jahr kombiniert das Ensemble den lässig- schrägen Groove von Michael Torke mit Haydn und Bach. Dazu hat sich das eK den jungen Dirigenten Manuel Nawri aus Berlin eingeladen. Ein Reinigungsprogramm am Neujahrstag in der knisternden Atmosphäre der wohl wieder vollbesetzten Tafelhalle. Ein perfekter Start ins Neue Jahr.

06.01.2012:

„Die Zauberflöte“ - Eine Prüfung

16.30 / 20.00 Uhr Tafelhalle Nürnberg
 
Musikalisches Volkstheater mit Pappe, Puppe, Projektion
 
Eine Produktion von und mit dem Theater Thalias Kompagnons, ensemble KONTRASTE sowie der Tafelhalle Nürnberg
 
Countertenor: Daniel Gloger

Die Erfolgsproduktion kehrt nach über 100 Aufführungen in ganz Europa, zuletzt war sie in Paris, Madrid und Lissabon zu erleben, zurück nach Nürnberg.

Zwei Puppenspieler, ausgerüstet mit historischen Pappkulissen und Hand-Kamera, ein Countertenor und acht Kammer-Musiker treffen sich zu einem festlichen Ritual: Zu den Klängen eines liebevoll delikaten Hausmusik-Abends entsteht in magischen Bildern die Geschichte von Mozarts "Zauberflöte".
Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen:
Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper.

Der Applaus frenetisch wie nach einem Popkonzert, die Stimmung ausgelassen wie im Kabarett, die Darbietung frech und kurzweilig – aber gegeben wurde eine Mozartoper.
(...) Eine witzigere Adaption des Opernstoffes hat man kaum erlebt.
Wiener Zeitung (Wiener Festwochen 2007)

24.02.2012:

„Die Zauberflöte“ - Eine Prüfung

20.00 Uhr Tafelhalle Nürnberg
 
Musikalisches Volkstheater mit Pappe, Puppe, Projektion
 
Eine Produktion von und mit dem Theater Thalias Kompagnons, ensemble KONTRASTE sowie der Tafelhalle Nürnberg
 
Countertenor: Daniel Gloger

Die Erfolgsproduktion kehrt nach über 100 Aufführungen in ganz Europa, zuletzt war sie in Paris, Madrid und Lissabon zu erleben, zurück nach Nürnberg.

Zwei Puppenspieler, ausgerüstet mit historischen Pappkulissen und Hand-Kamera, ein Countertenor und acht Kammer-Musiker treffen sich zu einem festlichen Ritual: Zu den Klängen eines liebevoll delikaten Hausmusik-Abends entsteht in magischen Bildern die Geschichte von Mozarts "Zauberflöte".
Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen:
Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper.

Der Applaus frenetisch wie nach einem Popkonzert, die Stimmung ausgelassen wie im Kabarett, die Darbietung frech und kurzweilig – aber gegeben wurde eine Mozartoper.
(...) Eine witzigere Adaption des Opernstoffes hat man kaum erlebt.
Wiener Zeitung (Wiener Festwochen 2007)

25.02.2012:

„Die Zauberflöte“ - Eine Prüfung

20.00 Uhr Tafelhalle Nürnberg
 
Musikalisches Volkstheater mit Pappe, Puppe, Projektion
 
Eine Produktion von und mit dem Theater Thalias Kompagnons, ensemble KONTRASTE sowie der Tafelhalle Nürnberg
 
Countertenor: Daniel Gloger

Die Erfolgsproduktion kehrt nach über 100 Aufführungen in ganz Europa, zuletzt war sie in Paris, Madrid und Lissabon zu erleben, zurück nach Nürnberg.

Zwei Puppenspieler, ausgerüstet mit historischen Pappkulissen und Hand-Kamera, ein Countertenor und acht Kammer-Musiker treffen sich zu einem festlichen Ritual: Zu den Klängen eines liebevoll delikaten Hausmusik-Abends entsteht in magischen Bildern die Geschichte von Mozarts "Zauberflöte".
Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen:
Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper.

Der Applaus frenetisch wie nach einem Popkonzert, die Stimmung ausgelassen wie im Kabarett, die Darbietung frech und kurzweilig – aber gegeben wurde eine Mozartoper.
(...) Eine witzigere Adaption des Opernstoffes hat man kaum erlebt.
Wiener Zeitung (Wiener Festwochen 2007)

04.03.2012:

Tanzstunden für Erwachsene und Fortgeschrittene

17.00 Uhr - Theatercafé
 
Dichtercafé mit Thomas Witte
 
Erzählungen: Bohumil Hrabal
Musik: Antonin Dvorak, Klavierquartett Nr.1 D-Dur op.23

"Als ich in die Schule kam, trug der Herr Schuldirektor Schwarz. Er eröffnete uns, dass unser Bürgermeister nachts in Prag gestorben war ... Der Herr Schuldirektor erklärte uns, dass heute ein Tag der Trauer sei, und damit wir alle auch schön trauern könnten, falle der Unterricht aus ... Ich schöntrauerte."

In der tschechischen Provinz der der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts spielt „Schöntrauer“. Ein kleines Welttheater voller liebenswerter und skurriler Menschen hat Bohumil Hrabal entworfen und damit ein Stück Weltliteratur geschaffen. „Hrabals Helden sind auf Erlebnisse versessene Menschen, deren Köpfe vor tollen Träumereien glühen. Jeder für sich ist der Souverän einer Welt, die sich – durch das Diamantauge der Imagination gesehen – in ein irdisches und zutiefst menschliches Paradies verwandelt hat.“ (Die Zeit)

Wie geschaffen für Thomas Witte, stets gern gesehener Gast beim eK. Er geht damit in seine dritte Dichtercafesaison.

23.03.2012:

Franz Schubert - Töne und Schweigen

20.00 Uhr - Tafelhalle Nürnberg
 
Franz Schubert: Klaviertrio Es-Dur DV 929
Toshio Hosokawa: Lied für Flöte und Klavier
In die Tiefe der Zeit für Akkordeon und Violoncello
Franz Ignaz Biber: Sonate für Violine und basso continuo
Eigentlich handelt es sich bei diesem Konzert um ein Treffen von Genies und Freaks. Schubert, der jung gestorben sich am Leben aufgerieben hat und wohl in seiner Mischung aus Freude und Schmerz unerreicht bleibt, die immer noch verblüffende Exzentrik des Barockkomponisten Biber und der lange Atem des Zenmeisters Hosokawa. Die Intensität verbindet sie alle. Keine leichte Kost, aber echtes Leben.
30.03.2012:

Beethoven – Die 32 Klaviersonaten

19.15 Uhr - Tafelhalle Nürnberg
 
EINE LEIDENSCHAFTLICHE ZEITREISE
mit Arne Torger und C. Bernd Sucher an acht Abenden
 
Sonate f-moll op.2/1
Sonate As-Dur op.26
Sonate F-Dur op.54
f-moll op.57 ”Appassionata
 
Klavier: Arne Torger
Leidenschaft: C. Bernd Sucher

Der Zyklus aller Klaviersonaten von Beethoven mit Arne Torger. Begleitet wird er von C. Bernd Sucher, dem langjährigen Theaterkritiker der SZ, der mit seiner unterhaltsam – klugen LeseReihe „Suchers Leidenschaften“ europaweit erfolgreich ist.

An Beethoven kommt man so oder so ungestraft nicht vorbei, - das wussten Generationen von Komponisten und Interpreten vor uns. Sie studierten die Kunst der thematischen Arbeit und die Klarheit der Notation. Meine eigenen Erfahrungen beruhen auf einer lebenslangen Beschäftigung mit den Sonaten hauptsächlich aus der Perspektive des Textes und deren pianistischer Umsetzung, wobei diese Arbeit wesentlich durch eine 35 - jährige pädagogische Tätigkeit beeinflusst wurde.

Der Weg von der Linearität der Zeit und der Dualität der Themen zu einem kreisenden Zeitempfinden, wobei alles mit allem verbunden ist, gehört zu den beglückenden Möglichkeiten einer zyklischen Aufführung. Für mich war von Bülows geflügeltes Wort vom „Neuen Testament“ des Interpreten von Anfang an richtungsweisend.

Diese Herausforderung begreife ich nicht zuletzt als ein philosophisches Problem, zu dessen Lösung die technischen Mittel der Realisierung in ihrer eigenen Überwindung zu suchen sind. Der Interpret übernähme so nicht nur die Rolle eines Vermittlers oder Erzählers, sondern würde zum Türöffner, der das Werk aufschließt, damit sich dieses dem Hörer erschließt. Es wäre vermessen anzunehmen, dass dies immer gelänge, aber zur Utopie gehören Annäherung und Versuch – und das will ich wagen.

Arne Torger
Arne Torger, geboren 1946 in Schweden, studierte bei Hans Leygraf in Stockholm und Hannover, wo er bereits im Konzertexamen mit Beethovens „Hammerklaviersonate“ Aufsehen erregte. Nach einem kurzen Einstieg an der Musikhochschule Stockholm begann er eine sehr erfolgreiche Lehrtätigkeit mit den Stationen Darmstadt, Hannover und vor allem Würzburg, die er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zum Abschluss brachte. Seine reichen Erfahrungen gibt er auch in Klavier- und Kammermusikkursen weiter und er ist ein gefragter Juror bei Wettebwerben im In- und Ausland.

Sein künstlerisches Wirken umfasst Soloabende und Konzerte mit Orchester (u.a. mit Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Sixten Ehrling) in Deutschland, Skandinavien und Japan sowie unzählige kammermusikalische Auftritte in unterschiedlichsten Besetzungen. Gewürdigt wurden besonders die Ersteinspielung aller Klaviertrios von Franz Berwald, aber auch die Aufnahme von Beethovens letzter Sonate op.111. Somit stellt die Aufführung aller Klaviersonaten die Zusammenfassung einer lebenslangen Beschäftigung mit Beethovens Werk dar.

C. Bernd Sucher Prof.
Dr. C. Bernd Sucher wurde in Bitterfeld geboren.
Er studierte in Hamburg und München Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik und promovierte über Martin Luther und die Juden.
Von 1980 bis 2003 war er verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater bei der »Süddeutschen Zeitung«.

Er unterrichtet an der Deutschen Journalistenschule und an der Universität München (Institut für Theaterwissenschaft).

Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film und leitet an der Bayerischen Theaterakademie den Postgraduate-Studiengang „Theater-, Fernseh-, Filmkritik“. Außerdem ist er Mitarbeiter der Zeitung »Theater heute« und Mitglied verschiedener Jurys. Darüber hinaus arbeitet er als Buch- und Filmautor und hat 2008 für die ARTE-Reihe 'Europas Erbe - DIE GROSSEN DRAMATIKER' Filme über Henrik Ibsen und Samuel Beckett gemacht und die Reihe wissenschaftlich begleitet.

2010 moderierte er für ARTE einen ganzen Tag eine Zusammenfassung über THEATER – FESTIVAL AVIGNON 2010.

Mit seiner Lesereihe »Suchers Leidenschaften« ist er gemeinsam mit prominenten Theaterkünstlern als Vortragskünstler in München und zahlreichen Städten Europas überaus erfolgreich und ab April 11 auch im Bayerischen Fernsehen.

21.04.2012:

Beethoven – Die 32 Klaviersonaten

19.15 Uhr - Tafelhalle Nürnberg
 
EINE LEIDENSCHAFTLICHE ZEITREISE
mit Arne Torger und C. Bernd Sucher an acht Abenden
 
Sonate G-Dur op.31/1
Sonate D-Dur op.10/3
Sonate cis-Moll op. 27/2
Sonate Es-Dur op.27/1 ”Mondschein”
 
Klavier: Arne Torger
Leidenschaft: C. Bernd Sucher

Der Zyklus aller Klaviersonaten von Beethoven mit Arne Torger. Begleitet wird er von C. Bernd Sucher, dem langjährigen Theaterkritiker der SZ, der mit seiner unterhaltsam – klugen LeseReihe „Suchers Leidenschaften“ europaweit erfolgreich ist.

An Beethoven kommt man so oder so ungestraft nicht vorbei, - das wussten Generationen von Komponisten und Interpreten vor uns. Sie studierten die Kunst der thematischen Arbeit und die Klarheit der Notation. Meine eigenen Erfahrungen beruhen auf einer lebenslangen Beschäftigung mit den Sonaten hauptsächlich aus der Perspektive des Textes und deren pianistischer Umsetzung, wobei diese Arbeit wesentlich durch eine 35 - jährige pädagogische Tätigkeit beeinflusst wurde.

Der Weg von der Linearität der Zeit und der Dualität der Themen zu einem kreisenden Zeitempfinden, wobei alles mit allem verbunden ist, gehört zu den beglückenden Möglichkeiten einer zyklischen Aufführung. Für mich war von Bülows geflügeltes Wort vom „Neuen Testament“ des Interpreten von Anfang an richtungsweisend.

Diese Herausforderung begreife ich nicht zuletzt als ein philosophisches Problem, zu dessen Lösung die technischen Mittel der Realisierung in ihrer eigenen Überwindung zu suchen sind. Der Interpret übernähme so nicht nur die Rolle eines Vermittlers oder Erzählers, sondern würde zum Türöffner, der das Werk aufschließt, damit sich dieses dem Hörer erschließt. Es wäre vermessen anzunehmen, dass dies immer gelänge, aber zur Utopie gehören Annäherung und Versuch – und das will ich wagen.

Arne Torger
Arne Torger, geboren 1946 in Schweden, studierte bei Hans Leygraf in Stockholm und Hannover, wo er bereits im Konzertexamen mit Beethovens „Hammerklaviersonate“ Aufsehen erregte. Nach einem kurzen Einstieg an der Musikhochschule Stockholm begann er eine sehr erfolgreiche Lehrtätigkeit mit den Stationen Darmstadt, Hannover und vor allem Würzburg, die er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zum Abschluss brachte. Seine reichen Erfahrungen gibt er auch in Klavier- und Kammermusikkursen weiter und er ist ein gefragter Juror bei Wettebwerben im In- und Ausland.

Sein künstlerisches Wirken umfasst Soloabende und Konzerte mit Orchester (u.a. mit Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Sixten Ehrling) in Deutschland, Skandinavien und Japan sowie unzählige kammermusikalische Auftritte in unterschiedlichsten Besetzungen. Gewürdigt wurden besonders die Ersteinspielung aller Klaviertrios von Franz Berwald, aber auch die Aufnahme von Beethovens letzter Sonate op.111. Somit stellt die Aufführung aller Klaviersonaten die Zusammenfassung einer lebenslangen Beschäftigung mit Beethovens Werk dar.

C. Bernd Sucher Prof.
Dr. C. Bernd Sucher wurde in Bitterfeld geboren.
Er studierte in Hamburg und München Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik und promovierte über Martin Luther und die Juden.
Von 1980 bis 2003 war er verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater bei der »Süddeutschen Zeitung«.

Er unterrichtet an der Deutschen Journalistenschule und an der Universität München (Institut für Theaterwissenschaft).

Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film und leitet an der Bayerischen Theaterakademie den Postgraduate-Studiengang „Theater-, Fernseh-, Filmkritik“. Außerdem ist er Mitarbeiter der Zeitung »Theater heute« und Mitglied verschiedener Jurys. Darüber hinaus arbeitet er als Buch- und Filmautor und hat 2008 für die ARTE-Reihe 'Europas Erbe - DIE GROSSEN DRAMATIKER' Filme über Henrik Ibsen und Samuel Beckett gemacht und die Reihe wissenschaftlich begleitet.

2010 moderierte er für ARTE einen ganzen Tag eine Zusammenfassung über THEATER – FESTIVAL AVIGNON 2010.

Mit seiner Lesereihe »Suchers Leidenschaften« ist er gemeinsam mit prominenten Theaterkünstlern als Vortragskünstler in München und zahlreichen Städten Europas überaus erfolgreich und ab April 11 auch im Bayerischen Fernsehen.

13.05.2012:

Dichtercafé zum Muttertag mit Christoph Well

11.00 Uhr - Theatercafé

Nachdem Erfolg des letztjährigen Dichtercafes mit Christoph Well von den Biermösl Blosn, rund um Karl Valentin, gibt es eine Neuauflage der Zusammenarbeit zum selben Termin. In seinem unnachahmlichen Stil stemmt  sich Christoph Well gemeinsam mit den Musikern des eK, im Grenzgang zwischen Humor und Sarkasmus, gegen die Windmühlen des Alltags. Mit witzigem Ernst in Wort und Musik.

20.05.2012:

Beethoven – Die 32 Klaviersonaten

19.15 Uhr - Tafelhalle Nürnberg
 
EINE LEIDENSCHAFTLICHE ZEITREISE
mit Arne Torger und C. Bernd Sucher an acht Abenden
 
Sonate c-moll op.13 ”Pathetique”
Sonate D-Dur op.28
Sonate G-Dur op.79
Sonate Es-Dur op.81a
Sonate G-Dur op.49/1 ”Les Adieux”
 
Klavier: Arne Torger
Leidenschaft: C. Bernd Sucher

Der Zyklus aller Klaviersonaten von Beethoven mit Arne Torger. Begleitet wird er von C. Bernd Sucher, dem langjährigen Theaterkritiker der SZ, der mit seiner unterhaltsam – klugen LeseReihe „Suchers Leidenschaften“ europaweit erfolgreich ist.

An Beethoven kommt man so oder so ungestraft nicht vorbei, - das wussten Generationen von Komponisten und Interpreten vor uns. Sie studierten die Kunst der thematischen Arbeit und die Klarheit der Notation. Meine eigenen Erfahrungen beruhen auf einer lebenslangen Beschäftigung mit den Sonaten hauptsächlich aus der Perspektive des Textes und deren pianistischer Umsetzung, wobei diese Arbeit wesentlich durch eine 35 - jährige pädagogische Tätigkeit beeinflusst wurde.

Der Weg von der Linearität der Zeit und der Dualität der Themen zu einem kreisenden Zeitempfinden, wobei alles mit allem verbunden ist, gehört zu den beglückenden Möglichkeiten einer zyklischen Aufführung. Für mich war von Bülows geflügeltes Wort vom „Neuen Testament“ des Interpreten von Anfang an richtungsweisend.

Diese Herausforderung begreife ich nicht zuletzt als ein philosophisches Problem, zu dessen Lösung die technischen Mittel der Realisierung in ihrer eigenen Überwindung zu suchen sind. Der Interpret übernähme so nicht nur die Rolle eines Vermittlers oder Erzählers, sondern würde zum Türöffner, der das Werk aufschließt, damit sich dieses dem Hörer erschließt. Es wäre vermessen anzunehmen, dass dies immer gelänge, aber zur Utopie gehören Annäherung und Versuch – und das will ich wagen.

Arne Torger
Arne Torger, geboren 1946 in Schweden, studierte bei Hans Leygraf in Stockholm und Hannover, wo er bereits im Konzertexamen mit Beethovens „Hammerklaviersonate“ Aufsehen erregte. Nach einem kurzen Einstieg an der Musikhochschule Stockholm begann er eine sehr erfolgreiche Lehrtätigkeit mit den Stationen Darmstadt, Hannover und vor allem Würzburg, die er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zum Abschluss brachte. Seine reichen Erfahrungen gibt er auch in Klavier- und Kammermusikkursen weiter und er ist ein gefragter Juror bei Wettebwerben im In- und Ausland.

Sein künstlerisches Wirken umfasst Soloabende und Konzerte mit Orchester (u.a. mit Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Sixten Ehrling) in Deutschland, Skandinavien und Japan sowie unzählige kammermusikalische Auftritte in unterschiedlichsten Besetzungen. Gewürdigt wurden besonders die Ersteinspielung aller Klaviertrios von Franz Berwald, aber auch die Aufnahme von Beethovens letzter Sonate op.111. Somit stellt die Aufführung aller Klaviersonaten die Zusammenfassung einer lebenslangen Beschäftigung mit Beethovens Werk dar.

C. Bernd Sucher Prof.
Dr. C. Bernd Sucher wurde in Bitterfeld geboren.
Er studierte in Hamburg und München Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik und promovierte über Martin Luther und die Juden.
Von 1980 bis 2003 war er verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater bei der »Süddeutschen Zeitung«.

Er unterrichtet an der Deutschen Journalistenschule und an der Universität München (Institut für Theaterwissenschaft).

Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film und leitet an der Bayerischen Theaterakademie den Postgraduate-Studiengang „Theater-, Fernseh-, Filmkritik“. Außerdem ist er Mitarbeiter der Zeitung »Theater heute« und Mitglied verschiedener Jurys. Darüber hinaus arbeitet er als Buch- und Filmautor und hat 2008 für die ARTE-Reihe 'Europas Erbe - DIE GROSSEN DRAMATIKER' Filme über Henrik Ibsen und Samuel Beckett gemacht und die Reihe wissenschaftlich begleitet.

2010 moderierte er für ARTE einen ganzen Tag eine Zusammenfassung über THEATER – FESTIVAL AVIGNON 2010.

Mit seiner Lesereihe »Suchers Leidenschaften« ist er gemeinsam mit prominenten Theaterkünstlern als Vortragskünstler in München und zahlreichen Städten Europas überaus erfolgreich und ab April 11 auch im Bayerischen Fernsehen.