Dichtercafé

Das Dichtercafé wurde 2004 von ensembleKONTRASTE zusammen mit dem Schriftsteller und Übersetzer Hans Wollschläger ins Leben gerufen.

Die Idee ist, jeweils zeitlich klar begrenzte (ca. eine Stunde) Inseln zu schaffen. Einen Rahmen für eine Reise ins Innere.

Musik und Texte finden, die zusammen ein Ganzes ergeben. Unterschiedliche Kammermusikformen und verschiedenste Textarten folgen aufeinander. Eine klingende Bibliothek der Dichter, der Essayisten und Denker, der Wahnsinnigen, der Spaßvögel und Drachentöter, der Reisenden. Wort und Ton verschmelzen zu einem suggestiven Raum, einer kleinen Oase, die wir eigentlich alle dringend benötigen.

11.11.2007:

Dichtercafé für Hans Wollschläger, gest. 19.05.2007

17.00 Uhr - Nürnberg Tafelhalle, Theatercafé
 
Texte von Hans Wollschläger
 
Johannes Brahms:
Trio a-Moll op. 114
 
Lesung:
Peter Horst Neumann
 

Rückblick

18.03.2007:

Dichtercafé

17.00 Uhr - Nürnberg Tafelhalle, Theatercafé
 
Grotesken und Arabesken
Geschichten von Edgar Allan Poe
J. Francaix Musik für Bläser
18.02.2007:

„das dunkle zusammenlaufende Gemisch von hohen Liedern über uns “

17.00 Uhr - Nürnberg Tafelhalle
 
Die beiden ungleichen Todestags-Brüder Heine und Schumann
 
Konzeption und Lesung:

Hans Wollschläger
Heinrich Heine
ausgewählte Texte

Robert Schumann
Adagio und Allegro op. 70 für Klavier und Horn
Drei Romanzen op. 94 für Oboe und Klavier
Märchenbilder op. 113 für Klavier und Viola
Vier Märchenerzählungen op. 132 für Klarinette, Viola und Klavier
17.12.2006:

Dichtercafé

17.00 Uhr - Nürnberg Tafelhalle, Theatercafé
 
Psalmen und Hohenlieder
Dichtungen Davids und Salomons
Musik für Posaune solo
Posaune:
Armin Bachmann
05.03.2006:

Dichtercafé zum Mozartjahr

17.00 Uhr - K4 Nürnberg
 
In Zusammenarbeit mit der Tafelhalle Nürnberg
 
Miguel de Cervantes

Wolfgang A. Mozart
L. Berio
Don Quijote

Oboenquartett F-Dur KV 370
SEQUENZA VII für Oboe solo
 
Der Beitrag des Dichtercafes zum Mozartjahr. Die Klassiker der Klassiker.
Der Streit um die „richtige“ Auslegung des „Don Quijote“ existiert ungefähr genauso lang wie das Werk selbst. Diese poetische Welt ist kaum reduzierbar und jede neue Generation wird den „Don Quijote“, sofern sie ihn überhaupt liest, zur eigenen Welt in Beziehung setzten müßen. Unbestreitbar ist der Rang des Buches, sein Platz in der Literatur - und Kulturgeschichte.
Überquellende Komik, Absurdheiten, die sich in Momenten hellsichtigster Klarheit wiederfinden, zarte Poesie, hintergründigster Witz , lähmende Trauer. Ein Stück zeitloser Menschheitsgeschichte, allgemeingültig und also auch voller Modernität.
Wie für Cervantes gilt letzteres ebenso für Mozarts Musik. Zwei Ebenbürtige treten hier ins Gespräch und ein wenig mag die Oboe an Don Quijotes Stimme erinnern
05.02.2006:

Dichtercafé

17.00 Uhr - K4 Nürnberg
 
In Zusammenarbeit mit der Tafelhalle Nürnberg
 
Raymond Chandler

Bela Bartok
„Vom langen Abschied“  Aus den Briefen.

Duos
 
Raymond Chandler wurde durch seine großen Kriminalromane weltberühmt. Der Klassiker des Genres schuf mit seinem Privatdetektiv Philip Marlowe eine unsterbliche Romanfigur.
Mindestens gleichrangig neben dem Krimiautor steht Chandler als Briefeschreiber. Nach seiner eigenen Einschätzung war er in seinen Briefen häufig „eindringlicher als in jeder anderen Art des Schreibens“. Die Briefe zeigen einen scharfsinnigen Beobachter der Gesellschaft und des Literaturbetriebes. Ganz beiläufig und nicht immer freundlich ist von seinen Begegnungen mit vielen Berühmtheiten des Gewerbes die Rede – von Agenten, Verlegern und Hollywood, von Hitchcock bis Howard Hawks, von Bogart bis Billy Wilder.
Hans Wollschläger liest aus seiner eigenen Übertragung der Briefe Chandlers.
Dazu Musik von Bela Bartok.
11.12.2005:

Dichtercafé

17.00 Uhr - K4 Nürnberg
 
In Zusammenarbeit mit der Tafelhalle Nürnberg
 
»Nachsommerhochwald ­
Adalbert Stifter zum 200. Geburtstag«
Erzählung des Obristen aus "Die Mappe meines Urgroßvaters"
 
L. Janacek
"Auf verwachsenem Pfad"
2. Reihe des Klavierzyklus
 
Klavier:
Stefan Danhof
12.03.2005:

Dichtercafé

17.00 Uhr - Cafe der Tafelhalle Nürnberg
 
Helmut Domke
Maurice Ravel
"Provence"
Duo für Violine und Violoncello
13.02.2005:

Dichtercafé

17.00 Uhr - Cafe der Tafelhalle Nürnberg
 
James Joyce
Charles Ives
"Anna Livia Plurabelle" aus "Finnegans Wake"
1. Streichquartett
05.12.2004:

Dichtercafé

17.00 Uhr - Cafe der Tafelhalle Nürnberg
 
Jean Paul

Robert Schumann
"Blumen-, Frucht- und Dornenstücke" aus dem "Siebenkäs"
Fantasiestücke für Klaviertrio op. 88