TRADITION DER NEUGIERDE

Das ensemble KONTRASTE (eK) ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert wichtiger Impulsgeber und fester Bestandteil der Nürnberger Kulturlandschaft.
Im Jahresprogramm 2017/18 finden Sie erneut, was unsere Devise ist: die reizvolle Mischung aus Bewährtem, Unbekanntem, Gewagtem und Provozierendem – ganz nach Pierre Boulez: „Kultur braucht keine falsche Sicherheit, sondern offene Türen und ein Risiko.“
Unser Name ist Programm, Vielfalt das Resultat, mitreißende, intensive und in jeder Hinsicht außergewöhnliche Konzerte sind unser Markenzeichen. Sei es mit Kammer- oder Ensemblemusik, klassisch oder zeitgenössisch, allein oder in Verbindung mit Schauspiel, Videokunst, Film, Literatur, Bildender Kunst – kluge und raffinierte Programmkonzepte machen Veranstaltungen mit dem eK zum Erlebnis für Musiker und Publikum.

Das Rückgrat des eK-Programms bildet die Konzertreihe KONTRASTE – Klassik in der Tafelhalle. Unkonventionell wie der Spielort sind die Konzerte, mit eigener dramaturgischer Linie, alle Sparten des klassischen Musikangebots umfassend und längst kein Geheimtipp mehr. Ein großer Abonnentenstamm schätzt das vielfältige Angebot: kontrastreiche Konzerte, Bühnen-, Film- oder Videoproduktionen, das florierende Dichtercafé mit seiner Mischung aus Lesung und Musik, 2003 mit dem Schriftsteller und Übersetzer Hans Wollschläger ins Leben gerufen, dazu Education-Programme und thematische Schwerpunkte wie in dieser Saison Osteuropa – Amerika.

ensemble KONTRASTE begegnet in seiner künstlerischen Arbeit Altem mit Respekt und Neuem ohne Avantgarde-Attitüde, unser aufgeschlossenes Publikum weiß beides zu honorieren. Aus unserer großen Leidenschaft für neue und neueste Musik sind zahlreiche Werke – vielfach in direkter Zusammenarbeit mit den Komponisten – entstanden, u.a. von Heinz Winbeck, Martin Smolka, Klaus Ospald, Michael Obst, András Hamary, Leo Dick, Marcus Maria Reißenberger und Gene Pritsker.
Unterstützung hierfür fand das eK u.a. durch die Ernst von Siemens Musikstiftung, den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, den Bayerischen Musikfonds, den Bayerischen Kulturfonds, die Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, den Fonds Darstellender Künste und den Deutschen Musikrat. 
Neben dem Freistaat Bayern und dem Bezirk Mittelfranken unterstützt die Stadt Nürnberg eK finanziell mit einer eigenen Haushaltsstelle.

Zahlreiche Preise würdigten die Arbeit des Ensembles: Wolfram-von-Eschenbach-Förderpreis (1999), Kultur-Förderpreis der Stadt Nürnberg (2004), Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2007), Kulturpreis der E.ON Bayern AG (2010), Wolfram von Eschenbach Preis (2015).

Über die Nürnberger Konzerttätigkeit hinaus spielt das eK in vielen europäischen Metropolen: Luxemburg (Philharmonie), Wien (Konzerthaus), Paris (Louvre-Museum), Berlin (Volksbühne), Athen (Concerthall), Lissabon (Nationaltheater). Es erhielt Einladungen zu den Wiener Festwochen, den Schwetzinger Festspielen, dem Chopin-Festival Warschau, der Berlinale, den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival und dem Musikfest Nara in Japan.

Wichtigste Medienpartner sind der Bayerische Rundfunk und ZDF/Arte.